Leistungsgerechte Entlohnung – Sparen am falschen Ende?


Leistungsgerechte Entlohnung klingt auf den ersten Blick gut, aber… Pflegeeinrichtungen finanzieren sich aus Einnahmen und können nur ausgeben, was sie haben. Niemand kann mehr Gehälter auszahlen, wenn die Einnahmen gering sind oder müsste seine Preise erhöhen, wodurch es dann ein noch krasseres Mehrklassen-Pflegesystem gäbe, das für Menschen ohne entsprechenden finanziellen Background nicht mehr nutzbar wäre. Ich denke mal, hier bräuchte man komplexere Modelle als einfach nur mehr Lohn, um allen Beteiligten gerecht werden zu können.

Reiche sind unnötig

klingt auch wieder auf den ersten Blick gut, aber… die Reichen geben (sollten sie auf jeden Fall!) ihr Geld aus und kaufen sich dafür Dinge, die von „Ärmeren“ hergestellt werden oder geben bei „Ärmeren“ Leistungen in Auftrag. Das Geld, das die „Reichen“ (nach „oben“) anhäufen, fliesst so wieder nach „unten“ zurück, so dass ein Kreislauf entsteht. Sinnvoller als eine Versteuerung toten Kapitals wäre hier, den Geldkreislauf zu fördern, der den Motor der Wirtschaft darstellt. Geld darf nur nicht zur Ruhe kommen, sondern muss sich in einem andauernden Kreislauf bewegen.

Karl Lagerfeld sagte mal „Geld muss man zum Fenster hinauswerfen, damit es zur Tür wieder hereinkommen kann“ und damit hat er zu 100% recht. Totes Kapital nutzt niemand und führt zur Geldentwertung. Deshalb muss die Bewegung des Geldes gefördert werden, so dass „unten“ Kaufkraft entsteht, Geld durch Konsum nach „oben“ fliesst und wieder nach „unten“ gegeben wird, um die Kaufkraft am laufen zu halten.

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