Schulden, Zinsen, Zinseszinsen


Fast alle Schulden sind virtuell und Zins wie Zinseszins inzwischen weit höher als alle aufgenommenen Schulden – mit steigender Tendenz. Sinn der Sache ist nicht, die Schulden je zurückzuzahlen, sondern so lange wie möglich so viel wie möglich Zinsen und Zinseszins zahlen zu müssen, ohne eine Gegenleistung dafür zu erhalten. Können wir nicht zahlen, wird Staatseigentum „privatisiert“ (anderes Wort für „dem Volk gestohlen, an Dritte verscherbelt und von jenem dem Volk teuer vermietet“), wobei die eigentlichen Kernschulden sich nicht verringern, geschweige denn je abgezahlt werden können.

Schulden hat Deutschland vor allem bei internationalen Grossbanken wie auch der Deutschen Bank.

Schulden sind für Banken rechnerisch Verluste, die sie anführen dürfen, um keine oder nur sehr geringe Steuern zahlen zu müssen, denn kassierte Zinsen und Zinseszinsen sind auch keine Gewinne, sondern nur Ausgleich rechnerischer Verluste. Auch das schmälert die Steuerpflicht der Banken.

Zu deutsch: Wer das meiste Geld hat und einnimmt, zahlt keine oder nur geringe Steuern, nimmt uns aber für Zins und Zinseszins noch viel Geld weg und kauft billig (Privatisierung) unser Eigentum auf, um es uns dann wieder teuer vermieten zu können.

Bezahlen muss das der kleine Bürger!

Auch bei allen Sparguthaben werden wir ständig bestohlen, denn die Verzinsung ist immer unterhalb der Inflationsrate. Wir haben also trotz Zinserträgen nach einem Jahr weniger Kaufkraft übrig als vorher und müssen die Zinserträge, die schon Verlust bedeuten, noch zusätzlich versteuern, als ob sie Gewinne wären. So bestehlen uns zuerst die Banken und dann noch unser „Staat“.

Mit Sparguthaben geben wir den Banken zinsgünstigen Kredit (zu deren Gunsten, nicht zu unseren!) oder zahlen sogar noch Kontoführungsgebühren, sollen künftig aber für Verluste der Banken, die uns bestehlen auch noch mithaften. Zu deutsch: Opfer haften für Diebe und bazahlen dafür, bestohlen worden zu sein.

Was Griechenland bereuits passiert ist, kommt auch auf uns zu, so bald wir nichts mehr zu verscherbeln haben und die Zinsen für unsere Schulden nicht mehr zahlen können.

Paradox ist: Wir haben bereits mehr an die Banken zurückgezahlt, als wir an Krediten aufgenommen hatten. Das liegt an den Zins- und Zinseszins-Systemen, denen es nicht um Rückzahlung geht, sondern um fortwährende Einnahmen, ohne etwas dafür leisten zu müssen.

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