Acht Punkte zur Ukraine-Krise


Die westlichen Leitmedien berichten zwar etwas anderes, aber sie können lediglich Tatsachen falsch darstellen, sie aber nicht ändern. Wer es selbst herausfinden möchte, hat es nicht einmal schwer, an die nötigen Informationen zu gelangen. Die westlichen Leitmedien, ob TV, Print- oder online sind heutzutage leider kein Garant für Wahrheit, sondern eher Werkzeuge der politischen Agitation und Propaganda.

1. In Kiew sind tatsächlich Faschisten an der Macht,

denn mehrere Ministerposten und anderer Schlüsselpositionen sind von Mitgliedern der Partei Svoboda (rechtsextrem) und vom „Rechten Sektor“ besetzt. Alle 17 so genannten „Freiwilligenbattaillone“ haben sich aus der Armeeführung ausgeklinkt und unterstehen nun komplett dem Rechten Sektor, wollen einen eigenen Generalstab bilden. Damit existiert in der Ukraine neben dem regulären Armee nun eine zusätzliche, nicht dem Staat unterstehende rechte Privatarmee. Das ist Fakt!

2. Russen werden unterdrückt,

denn auf Grund Protesten der Bevölkerung in der Ostukraine (die anfangs noch gar nicht weg von der Ukraine wollten) wurden Spezialeinheiten und Armee geschickt, es gab nächtliche Verhaftungen und Verschleppungen. Nach den ersten Toten durch Armee und rechte Banden begann man sich in der Ostukraine zu bewaffnen und dann erst gab es eine Mehrheit, die von der Ukraine weg wollte, darunter nicht nur ethnische Russen, sondern auch viele Ukrainer, die mit der Entwicklung nach dem Putsch nicht einverstanden sind.

3. Die Krim ist russisch,

denn trotz wechselvoller Geschichte spielt auch die Besiedlung eine grosse Rolle und die ist überwiegend russisch. Dennoch waren beim Referendum weit mehr Menschen für eine Abspaltung, als es ethnische Russen dort gibt. Auch Ukrainer und Krimtartaren haben grossenteils dafür gestimmt (Selbstbestimmungsrecht der Völker). Fakt ist auch, dass die eigentlich sogar rein symbolische Übertragung der Krim an die Ukraine seinerzeit weder russischem, noch Völkerrecht entsprach und gegen den Willen der Krim-Bevölkerung erfolgte. Der Fehler wurde nun korrigiert.

4. Eine völkerrechtswidrige Intervention gab es nicht,

denn die so genannten „grünen Männchen“ haben nichts anderes getan, als für Ruhe zu sorgen, denn man rechnete mit dem Einsickern von Provokateuren. Gerade die Krim-Bewohner waren durch das Pogrom von Korsun parallel zu den Maidan- und hierzulande kaum bekannten Antimaidan-Protesten alarmiert, dem viele Krim-Bewohner zum Opfer gefallen waren, die auf der Rückfahrt aus Kiew vom rechten Mob abgefangen worden waren.

5. Der Westen hat Interesse an der Schwächung Russlands,

denn man will eben keinen starken Partner (höchstens einen schwachen), der die Vormachtstellung des Westens akzeptiert, sich dem Westen (voran den USA, die ihren Führungsanspruch mehrmals jährlich öffentlich bekräftigen) unterordnet. Die Schwächung Russlands bedeutet auch eine Schwächung der BRICS Staaten, die immerhin rund die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentieren gegenüber dem Westen, der nur rund 15% der Weltbevölkerung stellt (die USA allein ca. 5% der Weltbevölkerung).

6. Die Ukraine konnte nicht frei wählen, denn

in dem Moment, in dem sie dies tat (Nichtunterzeichnung des von der EU immer wieder mit neuen Forderungen gespickten Assoziierungsvertrags), begannen die vom Westen gesteuerten Unruhen, die im Putsch mündeten und der wiederum eine Regierung einsetzte, die nun das unterschrieb, was der gewaltsam weggeputschte demokratisch gewählte (befand sich eh im vorletzten Amtsjahr und war auch schon zu vorzeitigen Neuwahlen bereit!) Präsident mit gutem Grund ablehnte.

7. Die NATO ist kein Verteidigungsbündnis,

denn sie befindet sich in Ländern im Einsatz, die kein NATO-Land angegriffen hatten, war dort also selbst Angreifer.

8. Die so genannten Sanktionen sind Angriffe,

denn das Ziel, Russland wirtschaftlich zu schädigen und zu Entscheidungen nötigen zu wollen, die man dort nicht treffen will, zeugt nicht von partnerschaftlichem Verhalten. Man darf nicht einfach jemand, der anderer Meinung ist, gewaltsam (ob militärisch oder wirtschaftlich) dazu zwingen, im Sinne des „Stärkeren“ zu handeln. Hier weigert sich Russland zu recht, denn die friedlichen Initiativen gingen von Russland aus, während der Westen den Putsch unterstützte, das Kiewer Regime beim Krieg gegen das eigene Volk unterstützt und seinerseits Kiew nicht veranlasst, die Angriffe gegen Zivilisten, Wohngebiete, Städte und Infrastruktur einzustellen. Vielmehr denkt man sogar daran, dem Regime Waffen zu liefern, damit es weiter gegen das eigene Volk kämpfen und Menschen ermorden kann.

In Syrien ist es übrigens der Westen, der Rebellen unterstützt, die den Bürgerkrieg am laufen halten. Hier hat Russland die bereits feststehenden Bombardierungen Syriens verhindert und bekommt als „Retourkutsche“ nun die Ukraine-Krise in den eigenen Vorgarten gesetzt. Die zigtausenden Toten und Millionen Flüchtlinge werden dabei (vom Westen) billigend in Kauf genommen.

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