Schuldenschnitt Ukraine


Schuldenschnitt Ukraine – Das heisst im Klartext, die Gelder, die die Ukraine als Unterstützung erhalten hat, waren keineswegs Geschenke, sondern sollten die Staatsverschuldung der Ukraine in die Höhe treiben. Ein hoch verschuldeter Staat hat nämlich keine andere Wahl, als die Schulden in Sachwerten zu begleichen, die da entweder Beteiligungen an Industrien, Schürf- und Anbaurechte zu schlechtestmöglichen Konditionen und weitestgehende wirtschaftliche Eingeständnisse gegenüber den Gläubigern bedeuten.

Vor diesem Hintergrund ist auch nicht weiter verwunderlich, warum den Gläubigern im Grunde schnurz ist, ob die Ukraine die Gelder zur Stabilisierung des Landes benutzen oder damit die eigene Bevölkerung umbringen oder ob sich einen grossen Teil davon direkt die Oligarchen in die Taschen steckt.

Je weniger in die Stabilisierung fliesst, desto prekärer wird die Lage der Ukraine als Schuldner und je mehr Zugeständnisse muss sie machen. Das ist und war der Plan.

Deshalb sieht man auch eine Abspaltung der Krim und Ostukraine alles andere als gern (die Krim hätte noch eine zusätzlich willkommene strategische Bedeutung für NATO-Basen gehabt), denn dadurch schwindet die Konkursmasse der Ukraine, aus der man sich bedienen könnte.

Wie auch immer, das Geld ist erstmal futsch und nicht in die Stabilisierung der ukrainischen Wirtschaft angelegt, sondern gestohlen, verpulvert, verschwunden oder was auch immer, aber die Schulden für das Land und das ukrainische Volk bleiben. Sollte das alles je zurückgezahlt werden müssen, haben mit Sicherheit mehrere Generationen Ukrainer schwer daran zu knabbern, Geld zurückzuzahlen, von dem sie absolut nichts hatten ausser Chaos, Zerstörung und Tod.

Und es war nicht Russland, das der Ukraine das angetan hat…

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