Die perfiden Hintergründe der Flüchtlingsflut


Neben allen Fakten rund um die Ankunft und Symptomen des Problems muss man auch mal die Hintergründe beleuchten, denn die ganze Tragödie ist nur deshalb möglich, weil vor allem westliche Länder und Grossunternehmen die Heimatländer der Flüchtlinge entweder mit Waffen fluten, dort Konflikte und Bürgerkriege provozieren oder die Länder wirtschaftlich so ausplündern oder anderweitig schädigen, dass man dort kaum noch leben kann. Wer diesen und den dort verbliebenen Menschen wirklich helfen will, muss also die Ursachen dafür abstellen und nicht nur an Symptomen herumdoktern.

Auch die Abwerbung von bereits ausgebildeten Fachkräften aus jenen Ländern, die hier als billige Arbeitskräfte das Lohndumping verschärfen sollen, ist gleich doppelt asozial. Zum einen sinken die Löhne hier weiter, weil Andere kommen, die billiger arbeiten und zum anderen fehlen gut ausgebildete Menschen in ihren Heimatländern, um dort die angeschlagene Wirtschaft wieder hochzubringen, was die Lage dort noch weiter verschärft. Aber auch in den Zufluchtsländern der Flüchtlinge verschärft sich die Situation durch Überforderung derer Möglichkeiten und führt hier wie dort zur Destabilisierung mit dem Risiko von Unruhen durch direktes Aufeinanderprallen verschiedenster Kulturen und Mentalitäten.

In vielen Herkunftsländern der aktuellen Flüchtlinge herrscht kein Krieg oder Konflikt, jedoch wirtschaftliche Not durch Ausplünderung von Resourcen, Umgehung der Steuerpflicht durch Steueroasen und Schein- oder Tochterfirmen oder über erpresste Freihandelsabkommen eingeführte Billigimporte oft minderwertiger Waren, welche die heimische Produktion unrentabel machen und so die Existenz hunderttausender Menschen direkt gefährden bis vernichten. Ohne funktionierende Sozialsysteme wird in jenen Ländern, die bei Engpässen traditionell vor allem auf Familien setzen, eben jenen die Lebensgrundlage entzogen, so dass oft kaum eine andere Wahl bleibt, als die Länder zu verlassen, in denen es zu erhöhter Kriminalität und sozialen Unruhen kommt.

Ein weiterer Aspekt ist, Flüchtlingsströme womöglich gar künstlich zu erzeugen, um sie als Druckmittel oder eine Art „Waffe“ zur Destabilisierung sowohl der Herkunfts-, als auch der Ziel-Länder zu benutzen oder sich ihrer zur Einschleusung unerwünschter bis gefährlicher Kräfte, etwa mit terroristischem Hintergrund zu verwenden. Eine offene Drohung hierüber steht bereits im Raum, ausgesprochen vom IS. Auch dies wäre in höchstem Mass menschenverachtend, denn es würde eine grosse Masse unschuldiger Menschen dafür benutzt, einzelne oder kleine Gruppen Diversanten unerkannt in fremde Länder einzuschleusen, seien es nun direkte Ziel- oder Durchgangsländer des Flüchtlingsstroms, der effektive Kontrollen nicht mehr zulässt.

Schliesslich handelt es sich bei den meisten der Herkunftsländer um eigentlich rohstoffreiche Länder, deren Bodenschätze Begehrlichkeiten bei jenen Kreisen wecken, die gern möglichst umfassenden und billigen Zugriff auf alles hätten, um selbst grösstmöglichen Profit herausschlagen zu können. So werden eigentlich reiche Länder künstlich destabilisiert und verarmt und dies alles geschieht nur aus Profitgier und Machtinteressen unter dem Deckmantel der Globalisierung. Dass viele millionen Menschen leiden und sterben und ganze Kulturen vernichtet werden, interessiert die Profiteure dabei nicht im geringsten. Ihnen geht es nur um Macht und Profit.

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