Erfordern demografische Schwankungen Zuwanderung?


Ein Argument für die angebliche Notwendigkeit von Zuwanderung sind die so genannten „demografischen Schwankungen“, also der Rückgang der Bevölkerungszahl. Im Grunde ist es jedoch völliger Unsinn, dass Einwanderung benötigt wird oder dass rückläufige Bevölkerungszahlen unbedingt ausgeglichen werden müssen. Das grösste Problem ist leider die weitgehend entsolidarisierte Gesellschaft meist westlicher Staaten, die Schwankungen in der Population nicht mehr über Familien aufzufangen in der Lage ist. Die Familie (ein Staat ist die grösste Form einer Familie als eine Art Über-über-Clan) hat leider immer mehr an Bedeutung verloren, was zunehmend auch in Regionen der Erde exportiert wird, in denen die Familie existenziell wichtig für die Menschen ist.

Problem dabei ist die Konsumgesellschaft, die darauf setzt, dass Singles und Kleinfamilien mehr und teurer konsumieren müssen, weshalb diese Formen bevorzugt und geradezu geschaffen werden, weil es der Wirtschaft nutzt. Der Preis dafür ist aber so oder so zu zahlen und in der Situation befinden wir uns gerade. Das soziale Gefüge vieler Gesellschaften ist aus der Balance geraten und in der Folge funktioniert vieles nicht mehr.

Dem muss dringend und nach Möglichkeit weltweit gegengesteuert und es müssen Modelle entwickelt werden, die auch für Menschen ohne echte Verwandte ein durchaus familienähnliches Leben ermöglichen, in dem man sich gegenseitig wirtschaftlich und sozial auffangen und unterstützen kann. Was vielen Menschen fehlt, sind soziale Bindungen und Solidarität, die durch zunehmende Ausrichtung auf Individualität immer mehr verloren gehen.

Demografische Schwankungen, also Zeiten mit Zu- und Abnahme der Bevölkerungszahlen gab es schon immer. Es ist nur eine Frage des intelligenten und effektiven Umgangs damit!

UN fordern Bevölkerungsaustausch

In dem erst kürzlich bekannt gewordenen UN-Bericht Replacement Migration« (ST/ESA/SER A./206) der Bevölkerungsabteilung der UN (UN Population Division) aus dem Jahr 2001 wird die Öffnung Deutschlands für 11,4 Millionen Migranten gefordert, auch wenn das innerhalb Deutschlands zu sozialen Spannungen (»rise to social tensions«) führen werde.

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