Linke, Rechte und Faschismus


Faschismus bedeutet, einen Bund zu formen zur ideologischen und gewaltsamen Bekämpfung anders denkender Mehrheiten zwecks Errichtung einer Herrschaft strikt und kompromisslos nach der eigenen Ideologie und gegen alle Widerstände. Alle, die nicht mitziehen, sind Feinde der Bewegung und sind entsprechend zu bekämpfen und ggf. zu vernichten. Faschismus ist auch nicht zwangsläufig eine Herrschaftsform, kann aber ein Bund mit dem Ziel der Erlangung der Herrschaft sein.

Faschismus hat nicht einmal etwas mit links oder rechts zu tun, sondern einzig allein mit dem Prinzip des Anspruchs auf alleinige Wahrheit und deren gewaltsamen Durchsetzung.

Links hat nichts mit anti-national (antideutsch) zu tun, das wird nur von extremen angeblichen Linken so missverstanden, weil sie das Gegenteil dessen machen wollen, was sie meinen, den so genannten Rechten zuschreiben zu müssen.

Internationalismus hat auch nichts mit der Auflösung aller Völker zu tun, sondern steht für Völkerfreundschaft, Kooperation und regen Austausch zwischen intakten Völkern, die allesamt wichtig, wertvoll und schützenswert sind. Kein Volk und keine Kultur ist besonders hoch-, oder minderwertig, gut oder schlecht, mehr oder weniger wichtig, wertvoll oder schützenswert.

Nation hat auch nichts mit Faschisten zu tun, wie schon das Ernst Thälmann-Zitat (Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands und 1944 im KZ Buchenwald ermordet), der kein Faschist war, eindrucksvoll belegt.
ernst-thaelmann-tafel

Eine Nation ist für sich nichts negatives, wird nur von angeblichen Linken fälschlich so verstanden, weil Faschisten den Begriff missbrauchen. Etwas missbrauchtes muss dadurch nicht schlecht sein. Schlecht können immer nur diejenigen sein, die etwas missbrauchen, nicht aber das, was sie missbrauchen. Die Nation ist nur die gemeinsame Kultur, Sprache und Geschichte, die immer sowohl positive als auch negative Aspekte beinhaltet, an denen sie sich weiterentwickeln kann und muss.

Links und rechts sind im Grunde nichts als Instrumente der Spaltung, um eine Mehrheit, die gegen die herrschende selbsternannte „Elite“ entstehen könnte, zu verhindern, indem man beide „Richtungen“ gegeneinander ausspielt.

In dem Moment, in dem vormals Linke und vormals Rechte Hand in Hand für gemeinsame Ziele stehen, verliert die herrschende „Elite“, denen es nicht um ideelle Werte und schon gar nicht um ihr Volk geht, sondern einzig um wirtschaftliche Vorteile und Dominanz einer Minderheit, das Fundament ihrer Macht, denn die zwischen links und rechts stehen, werden dann mitziehen und den „Eliten“ wird nichts mehr bleiben, als Befehle zu geben, auf die niemand mehr hören wird.

Haben wir nicht alle eine linke und eine rechte Hand und können wir nicht alle mit beiden zusammen am effektivsten arbeiten?

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